Omora Ethnobotanical Park, Naturschutzgebiet auf der Insel Navarino, Chile.
Der Omora Ethnobotanical Park ist ein Schutzgebiet auf der Insel Navarino und beherbergt südamerikanische Waldtypen, darunter südliche Buchen, immergrüne Wälder und Moorflächen. Die Landschaft wird durch das Róbalo-Flusstal geprägt, das verschiedene Ökosysteme miteinander verbindet.
Das Schutzgebiet wurde im Jahr 2000 gegründet, um Naturschutz mit wissenschaftlicher Forschung zu verbinden. Die Omora-Stiftung und die Universität von Magallanes arbeiteten zusammen, um diese Aufgabe in die Praxis umzusetzen.
Der Name stammt aus der Yaghan-Sprache und bezieht sich auf einen kleinen Kolibri, der in der Kultur der südlichen Küstenvölker eine besondere Rolle spielte. Besucher können diesen Vogel selbst beobachten und verstehen, wie die lokalen Gemeinschaften die Natur um sie herum sahen.
Der Park liegt westlich von Puerto Williams und bietet Unterkunft für begrenzte Besucherzahlen, um die Umgebung zu schützen. Die meisten Aktivitäten erfolgen in kleinen geführten Gruppen, die zusammen die Waldwege erkunden.
Das Gelände verfolgt einen ungewöhnlichen Forschungsansatz, der wissenschaftliche Arbeit direkt mit Besucherexperimenten verbindet. Besucher arbeiten selbst mit speziellen Geräten und helfen bei tatsächlichen Naturbeobachtungen, statt nur zuzuschauen.
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