General Belgrano, Marinekreuzer im Südatlantik, Argentinien
Das ARA General Belgrano war ein Leichtkreuzer der argentinischen Marine, der 185 Meter lang war und von 1951 bis 1982 im Dienst stand. Das Schiff erhielt in den 1960er Jahren bedeutende Umbauten mit dem Einbau eines Sea-Cat-Flugabwehr-Raketensystems zur Verbesserung seiner Verteidigungsfähigkeit.
Das Schiff wurde ursprünglich als USS Phoenix gebaut und diente während des Zweiten Weltkriegs in pazifischen Operationen. Argentinien kaufte es 1951 für zwei Millionen Dollar und integrierte es in seine eigene Flotte.
Das Schiff wurde nach Manuel Belgrano benannt, einer Schlüsselfigur der argentinischen Unabhängigkeit, nachdem es 1955 umbenannt wurde. Der Name verbindet das Schiff mit nationalen Idealen und machte es zu einem Symbol der argentinischen Identität in der Marine.
Das Schiff ruht auf dem Grund des Südatlantiks und ist für Besucher nicht direkt zugänglich; es kann nur durch Wreck-Tauchgänge oder Unterwasserfotografie erforscht werden. Die Lage in kalten, abgelegenen Gewässern macht solche Unternehmungen zu einer Herausforderung, die umfangreiche Vorbereitung und spezielle Ausrüstung erfordert.
Das Schiff wurde von einem britischen U-Boot HMS Conqueror mit zwei Torpedos an den Koordinaten 55,4° Süd 61,5° West getroffen und sank schnell. Dieses Ereignis von 1982 gilt als einer der bedeutendsten U-Boot-Einsätze der Nachkriegszeit und forderte 323 Menschenleben.
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