Puerto Madryn, Küstenstadt in der Provinz Chubut, Argentinien.
Puerto Madryn ist eine Küstenstadt in der Provinz Chubut im Viedma-Departement in Argentinien, die sich entlang des Nuevo-Golfs erstreckt und über einen Tiefwasserhafen verfügt. Die Uferstraße verläuft parallel zum Meer, industrielle Anlagen für Aluminiumproduktion liegen weiter im Landesinneren, und Fischereiunternehmen nutzen den Hafen für ihre Aktivitäten.
Die Stadt wurde am 28. Juli 1865 gegründet, als 150 walisische Einwanderer mit dem Schiff Mimosa ankamen und die erste Siedlung in Punta Cuevas errichteten. Der frühere Bahnhof aus dem Jahr 1889 zeigt noch heute die architektonische Verbindung zu dieser Einwanderungszeit.
Der Name stammt vom spanischen Seefahrer Madryn und verbindet die Stadt mit ihrer maritimen Vergangenheit, während die moderne Uferpromenade heute Einheimische und Gäste zum Spazieren und Betrachten des Golfs einlädt. Entlang der Strände sitzen Familien im Sand, Angler werfen ihre Leinen aus, und kleine Gruppen beobachten mit Ferngläsern die Bucht.
Zwischen Juni und Dezember ziehen Südkaper in die Bucht ein, und Besucher können sie von mehreren Punkten aus sehen, darunter das Observatorio Punta Flecha etwa 17 Kilometer nördlich. Die beste Sicht ergibt sich oft am Morgen, wenn das Wasser ruhiger ist.
Das EcoCentro verbindet wissenschaftliche Forschung mit Bildungsausstellungen über die Meeresökosysteme Patagoniens und die Gewässer des Nuevo-Golfs. Besucher können interaktive Displays durchstöbern und durch große Fenster auf das offene Meer blicken.
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