Gaiman, Walisische Siedlung im Chubut-Tal, Argentinien
Gaiman ist ein Ort in Chubut mit Bauten aus Backstein, Kapellen und zahlreichen Teehäusern, die sich entlang des nördlichen Ufers des Chubut-Flusses erstrecken. Die Straßen sind geprägt von dieser traditionellen Architektur, die den walisischen Siedlungsstil widerspiegelt.
Walisische Siedler gründeten Gaiman 1874 und wollten ihre kulturelle Identität in Patagonien bewahren. Der Ort entwickelte sich schnell und wurde bald zum Zentrum dieser Gemeinden in der Region.
Der Ort trägt den Namen eines walisischen Wortes und spiegelt die Identität seiner Gründer wider. Noch heute prägen walisische Traditionen das Alltagsleben, von den Teehäusern bis zu den Namen der Straßen und Gebäude.
Der Ort ist über Nationalstraße 25, Provinzstraße 7 oder Provinzstraße 9 erreichbar. Die beste Jahreszeit zum Besuchen ist der Frühling oder Herbst, wenn das Wetter angenehm ist.
In der Umgebung befinden sich fossile Reste antiker Arten aus dem Tertiär, die in freigelegten Schichten sichtbar sind. Diese Funde zeigen, dass die Region lange vor der menschlichen Besiedlung ein anderes Klima und andere Lebensformen hatte.
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