Río Salado del Oeste, Hauptflusssystem im Westen Argentiniens
Der Desaguadero beginnt in der Nähe des Vulkans Tipas in den Anden und fließt 1498 Kilometer ostwärts durch mehrere Provinzen. Er mündet in den Colorado in der Provinz La Pampa und nimmt unterwegs Zuflüsse aus den Bergen auf.
Während der spanischen Kolonialzeit bildete der Fluss die natürliche Grenze zwischen den Vizekönigreichen Buenos Aires und Peru. Diese Trennung prägte jahrhundertelang die politische Geografie des südlichen Südamerikas.
Landwirte im Cuyo-Gebiet nutzen das Wasser seit Jahrhunderten für ihre Felder und Obstgärten. Die Bewässerungskanäle entlang des Flusses zeigen noch heute die traditionellen Techniken der Region.
Das Flussbett wechselt im Jahresverlauf stark, da Landwirte viel Wasser für ihre Felder entnehmen. Besucher sollten beachten, dass manche Abschnitte im Sommer fast trocken sind.
Der Jáchal, der San Juan, der Tunuyán, der Diamante und der Atuel münden alle in den Fluss und bringen Schmelzwasser aus den Anden. Ohne diese Zuflüsse würde der Desaguadero in den trockenen Ebenen verschwinden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.