Lagunas de Guanacache, Desaguadero y del Bebedero, Verbundenes Lagunensystem im zentralwestlichen Argentinien.
Die Lagunas de Guanacache, Desaguadero y del Bebedero bilden ein verbundenes System aus Süßwasserseen und Sumpfgebieten, das sich über mehrere Provinzen erstreckt. Das Netzwerk wird von zwei Flüssen gespeist und fungiert als natürliches Drainage- und Wasserspeichersystem für die Trockenregion.
Die Huarpe siedelten ab etwa dem 6. Jahrhundert an den Ufern der Lagunen, fischten und befuhren das flache Wasser. Spanische Encomiendas entvölkerten das Gebiet ab dem 16. Jahrhundert. Große Talsperren, die Anfang des 20. Jahrhunderts flussaufwärts an den Flüssen Mendoza und San Juan gebaut wurden, schnitten die Wasserzufuhr ab und vertrieben fast alle verbliebenen Bewohner. Am 14. Dezember 1999 wurde das Gebiet Ramsar-Gebiet (580.000 ha), am 5. Juni 2007 auf 962.370 ha mit San Luis und dem Nationalpark Sierra de las Quijadas erweitert.
Die Huarpe siedelten ab etwa dem 6. Jahrhundert an den Ufern der Lagunen, fischten und befuhren das Wasser mit Schilfbooten, die den caballitos de totora des Titicacasees glichen. Spanische Encomiendas entvölkerten die Region, und die großen Staudämme des 20. Jahrhunderts vertrieben fast alle verbliebenen Bewohner. Heute bezeichnen sich rund 4000 Menschen als Huarpe-„Laguneros“.
Der Zugang zu diesem Gebiet erfordert Vorbereitung, da die Lagunen in einer Trockenregion liegen und die Infrastruktur begrenzt ist. Es ist ratsam, lokale Führer zu nutzen, um die verschiedenen Teile des Systems sicher zu erkunden und die besten Beobachtungspunkte zu finden.
1999 wurde das Gebiet mit 580.000 Hektar in Mendoza und San Juan als Ramsar-Fläche ausgewiesen; am 5. Juni 2007 kam San Luis hinzu, die Fläche wuchs auf 962.370 Hektar und der heutige Name entstand. Der Nationalpark Sierra de las Quijadas und die Salinas del Bebedero liegen im Schutzgebiet.
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