Carmen de Areco, Siedlung in Argentinien
Carmen de Areco ist eine kleine Stadt in der Provinz Buenos Aires, die am Ufer des Areco-Flusses liegt und von ländlichem Weideland umgeben ist. Die Straßen sind von alten Häusern gesäumt, und das Zentrum beherbergt die Pfarrkirche Nuestra Señora del Carmen sowie ein Ortsmuseum mit lokalen Dokumenten und Fundstücken.
Die Gegend war seit dem 16. Jahrhundert bewohnt, doch die Stadt wurde erst 1812 nach der Errichtung des Militärforts San Claudio de Areco offiziell gegründet. Im Jahr 1857 erhielt der Ort seinen heutigen Namen, und 1906 brachte die Eisenbahn neue Verbindungen und wirtschaftliches Wachstum.
Carmen de Areco pflegt die Gaucho-Tradition, die man im Alltag, bei lokalen Festen und auf dem Markt spüren kann. Im Dezember findet das Fest der Drei Sergeanten statt, bei dem Musik, regionales Essen und Handwerk die Straßen beleben.
Die Stadt liegt etwa 140 Kilometer von Buenos Aires entfernt und ist gut mit dem Auto erreichbar, wobei die Fahrt auf gut ausgebauten Straßen etwa eineinhalb Stunden dauert. Mehrere Busunternehmen bedienen diese Strecke, und die Haltestelle befindet sich in der Nähe des alten Bahnhofs im Stadtzentrum.
Auf dem Gemeindefriedhof aus dem Jahr 1875 steht ein Turm namens Torris Silenti, der 1940 erbaut und von alten Artilleriegranaten umgeben ist. Er ist mit einer italienischen Familie verbunden, deren Geschichte viele Besucher in den Friedhof lockt, um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen.
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