Isla Maciel, Arbeiterviertel in Dock Sud, Argentinien.
Isla Maciel ist ein Arbeiterdistrikt in Dock Sud, der sich entlang des Riachuelo-Flusses erstreckt. Zwei Brücken verbinden das Viertel mit Buenos Aires: die Nicolás Avellaneda-Brücke für Fahrzeuge und eine ältere Transportbrücke.
Das Gebiet wurde nach Cosme Maciel benannt, einem Politiker aus Santa Fe, der diese Ländereien im neunzehnten Jahrhundert besaß. Die Industrialisierung des Riachuelo-Ufers machte es später zu einem wichtigen Hafengebiet für Arbeiter.
Die traditionellen Holz- und Metallhäuser stammen aus der späten Zeit des 19. Jahrhunderts und erzählen von den Zuwanderern, die hier siedelten. Sie prägen bis heute das Gesicht des Viertels und zeigen, wie einfache Arbeiter damals lebten.
Kostenlose geführte Touren mit dem Titel 'Die Brücke und ihre zwei Ufer' starten von La Boca aus und erkundigen die Straßen des Viertels. Die meisten Touren sind leicht zu Fuß erreichbar und ermöglichen es Besuchern, die lokale Architektur und das Hafenleben unmittelbar zu erleben.
Obwohl der Name eine Insel suggeriert, erhielt das Viertel diese Bezeichnung wegen des früheren Maciel-Baches, der es vom Rest Avellanedas isolierte. Der Bach wurde später reguliert und ist heute nicht mehr sichtbar, aber der Name blieb bestehen.
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