Puente Barraca Peña, Eisenbahn- und Klappbrücke im Stadtteil La Boca, Buenos Aires, Argentinien.
Die Barraca Peña Brücke ist eine Zugbrücke aus Stahl, die den Riachuelo-Fluss überquert und Buenos Aires mit Avellaneda verbindet. Sie hat eine Spannweite von etwa 88 Metern und war speziell für den Zugverkehr konzipiert.
Die Brücke wurde 1913 von der Südbahn-Gesellschaft gebaut und ersetzte eine ältere Struktur, die sich etwa 100 Meter flussaufwärts befand. Dieses Projekt war Teil der Expansion des Eisenbahnnetzes in der Region während des frühen 20. Jahrhunderts.
Der Name der Brücke stammt von einem Lagerhaus, das der galizische Geschäftsmann Francisco de la Peña y Fernández 1774 in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs errichtete.
Die Brücke bleibt normalerweise angehoben, um Schiffe auf dem Riachuelo passieren zu lassen, und senkt sich nur, wenn Güterzüge überqueren müssen. Besucher sollten bedenken, dass die Überfahrtszeiten je nach Schiffs- und Zugverkehr variieren.
Das Bauwerk nutzt einen Scherzer-Klappmechanismus mit Ziegelsteinfundamenten und Pfeilern auf Betonfüßen unterschiedlicher Tiefe. Diese Konstruktionsweise war damals eine fortgeschrittene Ingenieurtechnik zur Bewältigung der anspruchsvollen Flussbedingungen.
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