Calle Lanín, Freiluftkunststraße in Barracas, Argentinien
Calle Lanín ist eine Wohnstraße in Barracas, auf der fast alle Häuser bunte Gemälde und geometrische Muster an ihren Fassaden tragen. Die Designs reichen von einfachen Linien bis zu komplexen farbigen Kompositionen, und zusammen bilden sie eine lange Galerie, die sich über zwei Häuserblöcke erstreckt.
Ein Künstler namens Marino Santa María begann 1990, sein eigenes Haus zu bemalen, was andere Nachbarn inspirierten, dasselbe zu tun. Aus dieser Einzelidee entwickelte sich eine Bewegung, die die ganze Straße umwandelte.
Die Straße zeigt die Art, wie Nachbarn zusammen ihre Häuser verschönert haben und dabei ihre eigene künstlerische Sprache gefunden haben. Heute nutzen die Bewohner ihre Fassaden, um zu zeigen, wer sie sind und was ihnen wichtig ist.
Der beste Weg, die Straße zu besuchen, ist am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn das Licht die Farben der Fassaden besonders gut zur Geltung bringt. Die Straße liegt in einem residenziellen Gebiet, daher ist es wichtig, rücksichtsvoll zu sein und die Privatsphäre der Bewohner zu respektieren.
Obwohl es wie ein spontanes Kunstprojekt wirkt, wurden die Kunstwerke im Laufe von Jahren sorgfältig gepflegt und erneuert. Manche Fassaden zeigen mehrere Schichten von Malereien, da die Bewohner ihre Designs aktualisieren, während sich ihre Geschmäcker und Vorlieben entwickeln.
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