SAFICO-Gebäude, Art-Deco-Bürogebäude an der Avenida Corrientes, Buenos Aires, Argentinien.
Das SAFICO-Gebäude ist ein Bürohochhaus an der Avenida Corrientes in Buenos Aires mit 25 Stockwerken und einer symmetrischen Hauptfassade. Im hinteren Teil erhebt sich ein sechsstöckiger Pyramidenabschnitt, der dem Gebäude aus bestimmten Blickwinkeln ein ungewöhnliches Profil verleiht.
Der Schweizer Ingenieur Walter Moll entwarf das Gebäude im Jahr 1934, als Buenos Aires eine Phase rasanten Hochbaus erlebte. Es war eines der ersten Hochhäuser, das die Silhouette der Avenida Corrientes deutlich veränderte.
Das Eingangsfoyer des Gebäudes bewahrt Art-Deco-Details, darunter geometrische Verzierungen und gepflegte Materialien, die für die Bauepoche typisch sind. Wer das Gebäude betritt, spürt sofort den Kontrast zwischen der nüchternen Außenfassade und dem sorgfältig gestalteten Inneren.
Das Gebäude liegt direkt an der Avenida Corrientes, einer der bekanntesten Straßen im Zentrum von Buenos Aires, und ist gut zu Fuß erreichbar. Wer die Fassade und den hinteren Pyramidenteil sehen möchte, sollte sich etwas von der Straßenfront entfernen, um das gesamte Profil zu erfassen.
Die drei obersten Stockwerke des Gebäudes waren ursprünglich als private Wohnung für einen leitenden Angestellten von SAFICO konzipiert, eine für ein Bürogebäude dieser Art sehr ungewöhnliche Nutzung. Diese Wohnfläche in der Höhe eines Hochhauses war für die damalige Zeit in Buenos Aires außergewöhnlich.
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