Teatro Colón, Opernhaus in Buenos Aires, Argentinien.
Das Teatro Colón ist ein Opernhaus im Stadtzentrum von Buenos Aires, das mehr als zweitausend Besucher in einem hufeisenförmigen Zuschauerraum aufnehmen kann. Der Saal erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Balkonen und Logen, während in der Mitte ein großer Kronleuchter mit hunderten von Glühbirnen hängt.
Die Bauarbeiten begannen 1889 unter der Leitung von Francesco Tamburini und wurden nach dessen Tod von Vittorio Meano fortgesetzt, bis der belgische Architekt Jules Dormal das Gebäude vollendete. Das Theater öffnete seine Türen im Mai 1908 mit einer Aufführung von Verdis Aida.
Das Theater präsentierte Aufführungen von Maria Callas, Enrico Caruso, Richard Strauss, Igor Stravinsky und Herbert von Karajan während seiner Musikgeschichte.
Der Saal kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, die mehrmals täglich stattfinden und durch die Haupthalle, die Foyers und manchmal auch durch die Werkstätten führen. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu reservieren, da die Plätze oft schnell ausgebucht sind.
Eine internationale Umfrage unter Akustikexperten hat die Klangqualität des Saals als eine der besten der Welt für Opernaufführungen eingestuft. Der Grund liegt in der hufeisenförmigen Geometrie und den Materialien der Wände, die den Schall gleichmäßig im gesamten Raum verteilen.
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