Museo Argentino de Ciencias Naturales Bernardino Rivadavia, Naturkundemuseum im Parque Centenario, Buenos Aires, Argentinien.
Das Museo Argentino de Ciencias Naturales Bernardino Rivadavia ist ein naturkundliches Museum im Parque Centenario in Buenos Aires. Sein zwischen 1925 und 1940 in drei Bauabschnitten errichtetes Gebäude ist mit Tierskulpturen von Alfredo Bigatti, Emilio J. Sarguinet und Donato A. Proietto geschmückt. Es beherbergt dreizehn ständige Säle, darunter ein Aquarium, eine Sammlung argentinischer Meteoriten und Fossilien von Carnotaurus, Eoraptor und Glyptodon.
Bernardino Rivadavia ordnete 1812 an, dass die Provinzen Exemplare sammeln sollten, was 1823 zur offiziellen Gründung im Kloster Santo Domingo führte. Im Jahr 1864 begann die Institution mit der Veröffentlichung der ersten argentinischen wissenschaftlichen Zeitschrift, die Forschungen einheimischer Naturforscher präsentierte.
Das Museum ist nach Bernardino Rivadavia benannt, der 1812 ein naturhistorisches Museum vorschlug und 1823 dessen Gebäude förderte. Sein erster Direktor war der italienische Botaniker Carlos Ferraris, ernannt 1826, und der deutsche Naturforscher Hermann Burmeister leitete es ab 1862 und gründete 1874 seine erste Zeitschrift.
Das Gebäude entstand in drei Bauabschnitten zwischen etwa 1925 und 1940; der Eingang für Besucher liegt im Südwestflügel, wo die Ausstellung beginnt. Die dreizehn Dauerausstellungssäle umfassen ein Aquarium, eine Antarktis-Präsentation, eine Meteoritensammlung und eine Paläontologie-Abteilung sowie einen Wissenschaftsaal, eine Kunstgalerie, eine Bibliothek und ein Café. Für alles sollte man mehrere Stunden einplanen.
Die wissenschaftliche Zeitschrift des Museums geht auf die Anales del Museo Público de Buenos Aires von 1864 zurück, die als älteste wissenschaftliche Publikation Argentiniens gilt. Ihre Nachfolgerin, die Revista del Museo Argentino de Ciencias Naturales, erscheint seit 1999 ohne Unterbrechung in zwei Jahresheften, im Mai und im November.
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