Parque Centenario, Stadtpark in Caballito, Buenos Aires, Argentinien.
Der Parque Centenario ist eine 10 Hektar große öffentliche Parkanlage in Caballito, Buenos Aires, die Charles Thays als Kreis um einen zentralen See mit trübem grünem Wasser anlegte. Eine Böschung aus hellgrauen und beigen rechteckigen Steinblöcken führt zum Wasser hinab, und ein flacher Steinweg mit gleichmäßig gesetzten dunklen Pfosten verläuft am gegenüberliegenden Ufer. Hinter dem See steht ein niedriges helles Gebäude mit dunklem Dach, und vier weiße Enten ruhen auf der Böschung.
Der Stadtrat erwarb das Gelände 1908 von einem Ziegelhersteller und ließ es in einen Park umgestalten, der 1910 zur Hundertjahrfeier der argentinischen Unabhängigkeit eröffnet wurde. Später wurden am Rand das Naturkundemuseum und eine Sternwarte errichtet, die bis heute dort stehen.
Der Name erinnert an die Hundertjahrfeier der Mairevolution von 1910. Die ganze Woche über gibt es einen Markt für gebrauchte Bücher und Zeitschriften, am Wochenende einen temporären Markt mit Kunsthandwerk und Gebrauchtwaren. Das Amphitheater an der Avenida Lillo und Marechal bietet im Sommer kostenlose Vorstellungen, und die biologische Insel im See beherbergt Enten, Schwäne und Schildkröten.
Der Zugang erfolgt über mehrere Eingänge, die von Bushaltestellen und einer U-Bahn-Station aus erreichbar sind, und der Park ist täglich von 6:00 bis 22:30 Uhr geöffnet. Die Rundstrecke und die Wege sind für Spaziergänger, Läufer und Radfahrer zugänglich, wobei schattige Stellen unter den Bäumen zum Ausruhen einladen.
Die tipa-Bäume stammen aus dem nördlichen Argentinien und werfen im Frühling gelbe Blüten ab, die den Boden bedecken. Der See beherbergt neben Enten und Schwänen auch Schildkröten, die man vom Ufer aus sehen kann.
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