Cine Monumental, Art-Deco-Kino in der Lavalle-Straße, Buenos Aires, Argentinien
Das Cine Monumental ist ein Kunstdeco-Gebäude an der Straße Lavalle mit einer siebenstöckigen Struktur, die Büros und Kinoräume beherbergt. Das Gebäude zeichnet sich durch hohe Decken, dekorative Fassadenelemente und ein aufeinander gestaffeltes Raumsystem aus, das den Film als zentrales Erlebnis in den Mittelpunkt stellt.
Das Cine-Teatro Monumental wurde am 23. Oktober 1931 auf Initiative der Unternehmer Coll und Di Fiore eröffnet und erhielt bald den Beinamen „Kathedrale des argentinischen Kinos“, weil es die junge nationale Filmproduktion förderte. Während des Zweiten Weltkriegs, als keine Filme von anderen Kontinenten eingeführt werden konnten, fanden Hörspiel- und Theateraufführungen statt, unter anderem mit den Ensembles von Florencio Parravicini, Olinda Bozán, Enrique Santos Discépolo und Luisa Vehil. Der einzige Saal mit 1.800 Plätzen wurde 1972 modernisiert, 1994 in ein oberes Niveau mit 1.000 Sitzen und kleinere Säle geteilt und 1996 um einen Saal mit 480 Plätzen im Untergeschoss ergänzt. Nach der Schließung im Jahr 2000 wurde es am 11. Juni 2001 nach einem Umbau durch Norberto Feldman, Besitzer des Cine Electric, wiedereröffnet; 2006 wurde der Hauptsaal in drei kleinere Säle geteilt.
Der Saal erhielt den Beinamen „Kathedrale des argentinischen Kinos“, weil er der jungen nationalen Filmproduktion großes Gewicht einräumte. Während des Zweiten Weltkriegs, als keine Filme von anderen Kontinenten eingeführt werden konnten, fanden auf seiner Bühne Hörspiel- und Theateraufführungen statt, mit Ensembles von Florencio Parravicini, Olinda Bozán, Enrique Santos Discépolo und Luisa Vehil.
Das Theater befindet sich an der Ecke der Straßen Lavalle und Esmeralda im Zentrum Buenos Aires und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten sich fuer aktuelle Vorführungszeiten bei der Ticketkasse oder online informieren.
1994 wurde der einzige Saal geteilt: Der obere Rang mit 1000 Sitzen wurde in zwei Säle zu je 200 Plätzen aufgeteilt, 1996 kam ein Saal mit 480 Plätzen im Untergeschoss hinzu. 2006 beseitigte eine weitere Teilung den großen Originalsaal.
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