Hotel Las Naciones, Hochhaushotel im Zentrum von Buenos Aires, Argentinien.
Das Hotel Las Naciones ist ein 100 Meter hoher Turm an der Ecke Avenida Corrientes und Esmeralda, als Wohngebäude geplant und als Apart-Hotel betrieben, mit rund 24.000 m² überbauter Fläche. Die Fassade ist mit Ziegelplättchen verkleidet, dazu kommen Vorhangfassaden aus bronzefarben anodisiertem Aluminium und dunkles Glas; die Eingangshalle ist mit poliertem Granit verkleidet. Fünf Untergeschosse dienen als Parkgaragen, im Erdgeschoss liegen Läden und die vier Aufzüge, im Sockel Büros und vier Konferenzsäle, Zimmer und Suiten reichen vom 2. bis 27. Stock, Aufenthaltsräume und Restaurant liegen im 28. und 29., ein Solarium im 30. Stock.
Das Projekt wurde 1976 von den Architekten Juan Manuel Borthagaray, Mario Gastellu und Carlos Marré initiiert und 1982 fertiggestellt. Der Bau fiel in eine Zeit, in der Buenos Aires modernistische Hochhäuser mit innovativen Materialien wie eloxiertem Aluminium bevorzugte.
Das Hotel spiegelt die Architektur-Tendenzen der 1980er Jahre wider, mit seiner modernen Metallfassade und großen Glasfenstern, die das Aussehen der Innenstadt prägen. Die Steinarbeiten in der Eingangshalle zeigen die handwerkliche Qualität, die damals in großen Bauprojekten üblich war.
Der Zugang zum Hotel erfolgt über die Straße, mit mehreren Eingängen für Besucher und Gäste, die das Gebäude leicht erreichen können. Die Konferenzräume befinden sich in der Nähe des Haupteingangs, was eine bequeme Navigation für Tagungen und Veranstaltungen ermöglicht.
Im Juli 2012 stellte die AFIP bei einer Prüfung fest, dass 130 Personen mit Steuerverstößen die Adresse des Hotels als Steuerdomizil angaben; es diente als „cueva fiscal“. Dieselbe Adresse erschien auf Erwachsenen-Websites, die Masseure und VIP-Begleiter anboten.
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