Edificio del Plata, Rationalistisches Gebäude in Buenos Aires, Argentinien.
Das Edificio del Plata ist ein rationalistisches Bürogebäude, das den gesamten Häuserblock zwischen den Straßen Sarmiento, Teniente General Juan Domingo Perón, Carlos Pellegrini und der Pasaje Carabelas im Zentrum von Buenos Aires einnimmt. Seine lange rechteckige Fassade bildet ein Raster aus dunklen, zurückgesetzten rechteckigen Öffnungen zwischen hellen vertikalen Pfeilern und horizontalen Bändern, über einem Sockel mit einer dunklen Öffnung unten links. Der linke Fassadenteil hat vertikale Glasstreifen mit blaugrauer Verglasung und dunklen Pfosten, der rechte ist mit dichten Reihen grauer Metalllamellen in Betonrahmen bedeckt.
Der Platz war seit dem 18. Jahrhundert ein öffentlicher Platz und trug ab 1856 den überdachten Mercado del Plata, entworfen von Charles Henri Pellegrini mit Pedro Benoit und errichtet von Enrique Hunt. 1947 wurde der Markt abgerissen, im selben Jahr begann die Stadtverwaltung den Neubau von Oscar Crivelli und Jorge Heinzmann; 1954 stockte er und lief bis 1961. Der neue Markt wurde am 23. Dezember 1962 von Intendant Alberto Prebisch eröffnet.
Der Name des Gebäudes stammt vom Mercado del Plata, dem 1856 auf diesem Grundstück eröffneten Markthalle, die 1859 den Namen Del Plata erhielt. Seit 2008 trägt die Fassade große Banner, darunter Werke von Fabián Burgos, Marcos López und Antonio Seguí sowie 2013 ein Bild von Papst Franziskus.
Das Gebäude liegt im Zentrum von Buenos Aires und ist gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Erdgeschoss mit der Bankfiliale ist für die Öffentlichkeit zugänglich, die oberen Etagen mit den Gemeindeverwaltungsbüros jedoch in der Regel nicht.
Das Gebäude nimmt den gesamten Häuserblock zwischen Sarmiento, Teniente General Juan Domingo Perón, Carlos Pellegrini und der Pasaje Carabelas ein, kein dreieckiges Grundstück. Seit 2008 trägt seine Fassade riesige Kunstwerkreproduktionen, darunter Arbeiten von Fabián Burgos, Marcos López und Antonio Seguí sowie 2013 ein Bild von Papst Franziskus.
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