Avenida 9 de Julio, Hauptallee in Buenos Aires, Argentinien
Die Avenida 9 de Julio ist eine große Durchgangsstraße in der Innenstadt von Buenos Aires, die sich über etwa 3 Kilometer erstreckt und aus mehreren parallelen Fahrspuren auf jeder Seite besteht. Zwischen den Fahrbahnen liegen begrünte Mittelstreifen mit Bäumen und Fußwegen, die das gesamte Band in einzelne Abschnitte gliedern.
Der Bau begann 1935 nach jahrzehntelangen Planungen, die den Abriss ganzer Häuserblocks erforderten, um Platz für die Fahrbahnen zu schaffen. Die ersten Abschnitte wurden 1937 eröffnet, während die vollständige Fertigstellung erst Jahrzehnte später erfolgte.
Die Einheimischen kennen die Straße als Symbol der Stadt und treffen sich oft am Obelisken, der auf beiden Seiten sichtbar bleibt. An nationalen Feiertagen verwandelt sich die Fahrbahn in eine offene Bühne für Paraden und Konzerte, während die Menschen auf den breiten Mittelstreifen strömen.
Die Metrobusse fahren durch die mittleren Fahrspuren, während die U-Bahn-Linie C unter der Straße verkehrt und mehrere Stationen entlang der Route bedient. Zum Überqueren der gesamten Breite brauchen Fußgänger mehrere Ampelphasen und sollten genug Zeit einplanen.
Der Name erinnert an den 9. Juli 1816, das Datum der argentinischen Unabhängigkeitserklärung. Die Breite von 150 Metern macht sie zu einer der breitesten städtischen Straßen weltweit, wobei manche Fußgänger sie als kleine Reise empfinden.
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