Magdalena, Siedlung in Argentinien
Magdalena ist ein kleines Dorf in Argentinien, das sich etwa 80 Kilometer südlich von La Plata an einer Ebene befindet. Die Straßen sind schmal und ruhig, die Häuser sind klein und dicht beieinander, gebaut in einfachem, historischem Stil, während hohe Bäume Schatten über die Wege werfen.
Das Dorf wurde am 20. November 1776 gegründet, aber die Besiedlung begann viel früher, als Entdecker wie Juan de Garay in den späten 1500er Jahren die Gegend erkundeten. Die Gegend war einst von einer flachen Meeresfläche bedeckt, und Fossilien von riesigen Tieren und Muscheln erinnern noch heute an diese weit entfernte Vergangenheit.
Magdalena wurde nach der Verehrung der Heiligen Maria Magdalena benannt, die in einer kleinen Ureinwohner-Siedlung in der Gegend ihren Ursprung hatte. Das Dorf wuchs um eine für diese Heilige erbaute Kirche herum, und dieser religiöse Bezug prägt bis heute das Erscheinungsbild und die Identität des Ortes.
Das Dorf ist leicht erreichbar, da drei Hauptstraßen durch Magdalena verlaufen, was Anfahrten aus verschiedenen Richtungen ermöglicht. Die kleine Größe macht es möglich, das Dorf zu Fuß zu durchqueren, und lokale Busse verbinden verschiedene Teile des Ortes miteinander, während Autos und Fahrräder ebenfalls häufig genutzt werden.
In Magdalena können auf dem Boden noch heute Fossilien von Muscheln und Knochen gefunden werden, die an eine Zeit erinnern, als das Gebiet vor etwa 10000 bis 7000 Jahren von einem flachen Meer namens Querandino bedeckt war. Das lokale Museum bewahrt sogar Fossilien von riesigen Gürteltieren und anderen prähistorischen Kreaturen auf, die einst durch diese Gegend streiften.
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