Palacio Piria, Oberster Gerichtshof Gebäude am Plaza de Cagancha, Montevideo, Uruguay
Der Palacio Piria ist ein Gerichtsgebäude in Montevideos Platz de Cagancha mit einer prächtigen Struktur aus drei Etagen. Eine geteilte Marmortreppe führt von der ersten Ebene zu verschiedenen Bereichen des Hauses und verbindet die Geschosse miteinander.
Der französische Architekt Camille Gardelle entwarf diesen Palast 1917 als Privatwohnung für den Geschäftsmann Francisco Piria. Das Anwesen blieb bis zu Pirias Tod 1933 in Familienbesitz und wurde später zur höchsten Gerichtsstätte des Landes umfunktioniert.
Das Gebäude trägt den Namen seines ursprünglichen Eigentümers und zeigt überall esoterische Symbole, die in den architektonischen Details eingearbeitet sind. Besucher können diese Zeichen entdecken, die dem Ort eine geheimnisvolle Schicht verleihen.
Der Palast beherbergt heute verschiedene Büros des obersten Gerichts auf seinen drei Etagen. Die Besucher sollten damit rechnen, dass einige Bereiche für laufende Gerichtsgeschäfte bestimmt sind und möglicherweise nicht öffentlich zugänglich sind.
Der zweite Stock war ursprünglich Pirias privates Wohnzimmer und verfügt über ein ovales Oberlicht an der Decke, das bis heute erhalten ist. Dieser intime Raum wurde später in Verwaltungsbüros umgewandelt, bewahrt aber sein ursprüngliches architektonisches Merkmal.
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