Plaza San Martín, Öffentlicher Platz im historischen Zentrum von Córdoba, Argentinien
Die Plaza San Martín ist eine grüne Platzanlage im historischen Zentrum von Córdoba, Argentinien, die 1577 auf einem Viereck von 102 auf 115 Metern angelegt wurde. Ein bronzenes Reiterstandbild José de San Martíns von 1916 steht auf einem gestuften Steinsockel mit Reliefs und vier Eckfiguren. Der Platz hat dichten Baumbestand und einen achteckigen Brunnen.
Ihre Lage wurde 1577 vom Vizegouverneur Lorenzo Suárez de Figueroa geplant, vier Jahre nach der Stadtgründung, im Zentrum eines Schachbrettrasters von 70 Blöcken, mit Cabildo und Kathedrale auf den angrenzenden Blöcken. Als kolonialer Plaza Mayor diente sie für Märkte, Patronatsfeste und Stierkämpfe. 1790 ließ Vizekönig Rafael de Sobremonte die ersten Laternen aufstellen, 1901 entwarf Carlos León Thays die Bepflanzung.
Der Platz trägt den Namen José de San Martíns; sein bronzenes Reiterdenkmal steht hier seit 1916, der Sockel mit Reliefs der Befreiungsfeldzüge. In der Kolonialzeit war er die Plaza Mayor, wo Märkte, Patronatsfeste und sogar Stierkämpfe stattfanden; heute ist er der Treffpunkt der Altstadt.
Der Platz wird von den Straßen Independencia, Rosario de Santa Fe, Buenos Aires und San Jerónimo begrenzt und misst etwa 102 auf 115 Meter; seine ursprüngliche Form änderte sich, als die Calle Independencia verbreitert wurde. Er liegt im historischen Zentrum, neben dem Cabildo und der Kathedrale, dazwischen der Pasaje Santa Catalina.
Das bronzene Reiterdenkmal für José de San Martín steht hier seit 1916; sein Sockel trägt Reliefs der Befreiungsfeldzüge. In der Nähe beherbergt ein kleiner Brunnen mit achteckigem Becken gelegentlich rote Fische der Art pampa, und eine Votivlampe gehört zu den Schmuckelementen des Platzes.
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