Santa Fe, Provinz im Nordosten Argentiniens
Santa Fe ist eine Provinz im nordöstlichen Argentinien, die sich vom Paraná-Fluss im Osten bis zu den trockenen Ebenen im Westen erstreckt. Die Landschaft besteht aus weiten Tieflandebenen, landwirtschaftlichen Flächen, vereinzelten Sumpfgebieten und subtropischen Trockenwäldern im Nordwesten, die das Gesamtbild der Region prägen.
Die Provinz erhielt ihre Autonomie im Jahr 1816, nachdem Sebastian Cabot 1527 die erste europäische Siedlung, das Fort Sancti Spiritus, errichtet hatte. Diese frühe Niederlassung wurde zwei Jahre später zerstört, doch die spätere Kolonisierung führte zur heutigen administrativen Einheit.
Produktionsanlagen, landwirtschaftliche Genossenschaften und Bildungseinrichtungen wie die Nationale Universität des Litoral prägen die regionale Landschaft.
Die Provinz ist über Flusshäfen in Villa Constitución, Rosario, San Lorenzo und Santa Fe zugänglich, die den Transport von Gütern ermöglichen. Diese Hafenorte verbinden das Landesinnere mit dem Atlantik und dienen gleichzeitig als Orientierungspunkte für Reisende, die die Region erkunden möchten.
Ein Straßentunnel von 2393 Metern Länge verbindet die Stadt Santa Fe mit der Stadt Paraná in Entre Ríos unter dem Fluss. Dieser Tunnel erleichtert die Überquerung der regionalen Wasserstraßen und verkürzt die Reisezeit zwischen beiden Ufern erheblich.
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