Villa Hortensia, Nationales historisches Denkmal in Rosario, Argentinien.
Villa Hortensia ist eine zweigeschossige Villa in der Warnes-Straße im Viertel Alberdi von Rosario, 1890 erbaut und dem Architekten Boyd Walker zugeschrieben. Die cremefarbene Fassade hat einen vorspringenden Portikus aus vier hohen glatten Säulen auf hohen Sockeln, die einen Balkon mit Balustrade tragen; dahinter liegen hohe Bogenöffnungen und Glastüren. Eine Reihe rechteckiger Fenster verläuft unter einer balustradenbewehrten Dachlinie mit zentralem geschwungenem Giebel, die Seitenflügel haben Bogenfenster im Erdgeschoss, und eine breite Treppe mit Mittelrampe führt zum Eingang.
Das Haus wurde 1890 vom Architekten Herbert Boyd Walker für José Nicolás Puccio erbaut, den Gründer des damals selbstständigen Alberdi. Anfang des 20. Jahrhunderts ging es an Ciro Echesortu und dann an Alfredo Rouillon, den Ehemann von María Hortensia Echesortu, nach der es benannt ist. Vernachlässigt und vom Abriss bedroht, wurde es 1989 zum Nationalen Historischen Monument erklärt. Die Stadt Rosario kaufte es am 30. Mai 1996 und eröffnete es am 13. Oktober 1997 als erstes kommunales Distriktzentrum.
Der Name stammt von María Hortensia Echesortu, Ehefrau von Alfredo Rouillón, der das Haus nach Ciro Echesortu erwarb. Die Familie Rouillón nutzte es als Sommerresidenz, angezogen vom ländlichen Umfeld, der Nähe zum Río Paraná und dem Schatten der Bäume. Heute beherbergt es ein Trauungsbüro und kommunale Servicestellen.
Villa Hortensia liegt an der Warnes-Straße 1917 im Viertel Alberdi im Nordosten von Rosario, etwa 1,5 km von den Diensten entfernt, für die Anwohner früher 40 Minuten mit dem Bus ins Zentrum fuhren. Seit der Wiedereröffnung am 11. Oktober 1997 als erstes kommunales Distriktzentrum beherbergt sie das Bürgerbüro, eine Delegation der Stadtbank, Büros der Wasser-, Gas- und Energieversorger sowie ein Trauungsbüro, die Anwohner zu Verwaltungszeiten bedienen. Man kommt für diese Wege, nicht für einen Museumsbesuch.
Villa Hortensia wurde für José Nicolás Puccio erbaut, den Gründer der damals selbstständigen Siedlung Alberdi, die später ein Stadtviertel von Rosario wurde. Ihren Namen verdankt sie nicht ihm, sondern María Hortensia Echesortu, der Ehefrau des späteren Besitzers Alfredo J. Rouillón.
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