Museo Etnográfico y Colonial Juan de Garay, Ethnographisches und Kolonialmuseum in Santa Fe, Argentinien.
Das Museo Etnográfico y Colonial Juan de Garay nutzt ein neokoloniales Gebäude des Architekten Carlos Galli von der Dirección Provincial de Arquitectura, an der Straße 25 de Mayo bei der Plaza de las Tres Culturas im Süden von Santa Fe. Die Grundsteine wurden am 15. November 1950 mit Ziegeln aus den Ruinen der Kirche von Santa Fe la Vieja gelegt. Innen gibt es drei Bereiche: den Ausstellungssaal, einen Konferenzsaal und die Bibliothek Dr. Agustín Zapata Gollán.
Das Museum wurde 1941 gegründet und begann 1949 mit archäologischen Ausgrabungen an der Stätte von Santa Fe La Vieja. Diese Forschungsarbeiten halfen, die frühe Geschichte der Region und ihrer Bevölkerung freizulegen.
Die ethnografische Abteilung zeigt materielle und schriftliche Zeugnisse der Guaycurú-Völker, Tobas und Mocovíes, vom 16. bis zum 21. Jahrhundert, mit wichí- und guaraní-Präsenz. Zu den Stücken gehören Keramik der Ufergruppen, darunter eine zoomorphe Jaguarfigur, und ein kolonialer Wasserkrug mit eingeritzter Marke und Filter.
Das Museum befindet sich neben der Franziskuskirche im südlichen Teil der Stadt und ist zu Fuß leicht erreichbar. Planen Sie einige Stunden ein, um alle vier Abteilungen zu erkunden und sich die Objekte in Ruhe anzusehen.
Das Museum bewahrt das Testament von Doña Jerónima de Contreras auf, ein faszinierendes Dokument aus der Kolonialzeit. Dieses persönliche Schriftstück bietet Einblick in das Leben und die Vermögensverhältnisse einer Frau aus dieser Epoche.
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