Museo Pachamama, Präkolumbisches Kunstmuseum in Amaicha del Valle, Argentinien
Das Museo Pachamama, auch La Casa de Piedra genannt, ist ein Steinmuseum in Amaicha del Valle, Provinz Tucumán, das der autodidaktische Maler, Bildhauer und Handwerker Héctor Cruz ohne Architekten entwarf. Es umfasst vier Ausstellungsräume – Geologie, Ethnologie, Wandteppiche und Gemälde – sowie einen Hof mit Skulpturen der Pachamama, des Inti, der Quilla, der zweiköpfigen Schlange der Awada-Kultur, des Mondkriegers und des Tisches der 12 Kaziken, alle aus regionalem Gestein gehauen und zwischen Kakteen aufgestellt.
Das Museum wurde von dem autodidaktischen Maler, Bildhauer und Handwerker Héctor Cruz entworfen; am Projekt waren keine Architekten beteiligt, und seine Verwirklichung dauerte sechs Jahre. Es ist Teil eines Projekts von Museen der Andenwelt. Der Komplex wird auch La Casa de Piedra genannt.
Der Hof ist wie eine steinerne Festung angelegt, mit Skulpturen aus regionalem Gestein: Pachamama, Inti, Quilla, die zweiköpfige Schlange der Awada-Kultur, der Mondkrieger und der Tisch der zwölf Kaziken, zwischen Cardones und Kakteen. Das Museum gehört zu einem Projekt von Museen der andinen Welt.
Das Museum liegt in Amaicha del Valle in der Provinz Tucumán und ist über die Straße durch die Calchaquí-Täler erreichbar. Der Komplex entstand in sechs Jahren ohne Architekten, daher folgen die vier Säle und der steinerne Innenhof einem unregelmäßigen Grundriss; für Geologie, Ethnologie, Tapisserien und Gemälde sollte man Zeit einplanen.
Die geologische Abteilung zeigt ein Modell der Calchaquí-Täler und Mineralien aus den vielfältigen Gesteinsformationen der Region. Was viele Besucher überrascht, ist, wie eng diese Naturgeschichte mit der Geschichte der dort lebenden Menschen verknüpft ist.
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