Museo Pachamama, Präkolumbisches Kunstmuseum in Amaicha del Valle, Argentinien
Das Museo Pachamama ist ein Museum in Amaicha del Valle, in der Provinz Tucumán, das regionale Mineralien, archäologische Objekte, traditionelle Wandteppiche und Gemälde in vier Ausstellungssälen zeigt. Der gesamte Komplex erstreckt sich über eine weitläufige Anlage aus Stein, die von außen wie ein organisches Gebilde wirkt.
Das Museum wurde über sechs Jahre hinweg von dem Künstler Héctor Cruz eigenhändig erbaut, ohne die Beteiligung von Architekten. Sein Ziel war es, Objekte und Nachbildungen zu bewahren, die das Leben der indigenen Bevölkerung vor der christlichen Ära widerspiegeln.
Der steinerne Innenhof zeigt große Skulpturen andiner Gottheiten wie Pachamama, Inti und Quilla, umgeben von einheimischen Kakteen. Wer durch den Hof geht, spürt, wie präsent diese Figuren im Alltag der Region noch heute sind.
Das Museum befindet sich an der Ruta 307 und ist sowohl an Wochen- als auch an Wochenendtagen geöffnet, wobei die Öffnungszeiten variieren können. Ein Besuch am Vormittag ist empfehlenswert, um alle vier Säle ohne Eile zu erkunden.
Die geologische Abteilung zeigt ein Modell der Calchaquí-Täler und Mineralien aus den vielfältigen Gesteinsformationen der Region. Was viele Besucher überrascht, ist, wie eng diese Naturgeschichte mit der Geschichte der dort lebenden Menschen verknüpft ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.