Quilmes, Archäologische Stätte in den Calchaquí-Tälern, Argentinien.
Die Ruinen von Quilmes sind eine archäologische Stätte in den Calchaquí-Tälern in Argentinien, die sich über terrassierte Wohnbereiche und landwirtschaftliche Flächen am Osthang des Alto Rey auf 1850 Metern erstreckt. Steinmauern verbinden die verschiedenen Ebenen und markieren die Grenzen zwischen Wohn- und Verteidigungszonen.
Die Quilmes-Bevölkerung besiedelte diesen Ort ab 800 nach Christus und widerstand spanischen Angriffen über Jahrzehnte hinweg. Im Jahr 1665 beendeten spanische Truppen unter Francisco Mercado y Villacorta die Unabhängigkeit der Gemeinschaft.
Die Anlage zeigt traditionelle Bauweisen der vorkolonialen Andenbevölkerung mit ihren charakteristischen Steinmauern und terrassierten Ebenen. Besucher können nachvollziehen, wie die Gemeinschaft ihre Lebensräume an die steilen Berghänge angepasst hat.
Die Anlage liegt 20 Kilometer von Amaicha del Valle entfernt und ist täglich mit Führungen zugänglich. Besucher sollten früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen, um die intensive Mittagssonne zu meiden.
Die Wohnbauten wurden in tiefe Gruben unterhalb des Bodenniveaus eingelassen, um die Bewohner vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Die Mauern ragten nach oben und trugen leichte Dächer aus organischem Material.
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