Quebrada de las Flechas
Quebrada de las Flechas ist eine Schlucht entlang der Route 40 in Salta, wo hohe Felsenwände aus Sedimentgestein in verschiedenen Formen aufragen und einen etwa 20 Kilometer langen Abschnitt des Calchaquí-Tals prägen. Die Straße windet sich durch dieses natürliche Tal hindurch, wobei die Felswände auf beiden Seiten eng zusammenrücken und den Weg dramatisch einrahmen.
Eine alte Inka-Befestigung wurde um das 15. Jahrhundert in der Nähe von Angastaco am rechten Ufer des Calchaquí-Flusses errichtet, um die Gegend strategisch zu kontrollieren. Später spielte die Region während der spanischen Kolonialzeit eine Rolle bei Konflikten zwischen Eindringlingen und den einheimischen Völkern.
Der Ort war einst ein Zentrum der Calchaquí-Bevölkerung, die hier ihre Wege durch das Tal schufen und ihre Spuren in der Landschaft hinterließen. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen dem Volk und dieser dramatischen Kulisse nachempfinden.
Der beste Besuchszeitpunkt ist Herbst, Frühling oder Winter, wenn das Wetter angenehm ist und die Straße leichter zu befahren ist. Auf den unbefestigten Straßenabschnitten sollte man langsam fahren und vorsichtig sein, da die Bedingungen je nach Jahreszeit unterschiedlich sind.
Die Felswände zeigen ein Spektrum von hellen graubeigen bis zu rötlichen Ocker-Tönen, die sich im Laufe des Tages mit dem wechselnden Sonnenlicht völlig verändern. Diese Farbveränderungen machen jede Tageszeit zu einem anderen Erlebnis beim Durchfahren der Schlucht.
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