Salar del Hombre Muerto, Salzpfanne in der Provinz Catamarca, Argentinien.
Salar del Hombre Muerto ist eine ausgedehnte Salzfläche in der nordwestlichen Region Catamarcas, die sich auf großer Höhe befindet und von Bergen umgeben ist. Das Gelände besteht aus weiß glänzenden Salzablagerungen, unterbrochen durch kleine Seen und Wasserstellen, die das Landschaftsbild prägen.
In fernen Zeiten war dieses Gebiet ein großer See, der sich über Jahrtausende hinweg allmählich in die Salzfläche umwandelte, die heute zu sehen ist. Später entstanden durch Verdunstung und geologische Prozesse die charakteristischen weißen Salzschichten und permanenten Wasserstellen.
Der Name bedeutet „Salzpfanne des toten Mannes“. Obsidian vom Salar wurde in holozänen Fundstätten bei Antofagasta de la Sierra gefunden, was zeigt, dass die Ebene frühen Gruppen als Steinquelle diente. Die Goldmine Incahuasi auf der Halbinsel Incahuasi ist mit zwei im 18. Jahrhundert gegründeten Orten verbunden, Nuestra Señora de Loreto de Ingaguasi und Agua Salada.
Die Anfahrt erfordert ein Fahrzeug mit Allradantrieb, da die Straßen unbefestigt sind und in hügeliges Gelände führen. Man sollte ausreichend Zeit, Wasser und Proviant mitbringen, da es vor Ort wenig Versorgungsmöglichkeiten gibt.
Der Salar wird vom Farallón Catal geteilt, einer 72 km² großen zentralen Insel; im Südosten ragt die ambossförmige Península de Hombre Muerto hervor, im Norden die schmale Tincalayu-Halbinsel. Die östliche Hälfte, Salar de Vida, ist von Geröll bedeckt, während die westliche die vom Ufer sichtbare polygonale Evaporitkruste zeigt.
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