Salar de Antofalla, Salzwüste in der Provinz Catamarca, Argentinien
Der Salar de Antofalla ist eine der längsten Salzkrusten in den Hochanden Argentiniens und liegt in der Provinz Catamarca in großer Höhe. Die weiße Fläche wird von Felsgipfeln und trockenem Gelände umgeben, in dem kaum Vegetation zu sehen ist.
Das Salar entstand durch die Ansammlung von Mineralien in einem tektonisch abgesenkten Becken über Jahrmillionen hinweg. Wasser, das von den umliegenden Vulkanen und Gipfeln floss, trug Salze und Sedimente in das geschlossene Tal, wo sie sich ablagerten und trockneten.
Die einzige Familie, die in Botijuela lebt, führt dort ein Leben in großer Abgeschiedenheit auf über 4.000 Metern Höhe. Ihr Alltag dreht sich um die Versorgung mit dem Nötigsten in einer der unwirtlichsten Gegenden Argentiniens.
Der Salar liegt auf über 3.700 Metern Höhe, daher sollte man sich Zeit zum Akklimatisieren einplanen, bevor man zu längeren Spaziergängen aufbricht. Die salzweiße Fläche reflektiert das Sonnenlicht sehr stark, weshalb Sonnenschutz und ausreichend Wasser unbedingt notwendig sind.
An den Rändern des Salars, wo sich Süßwasserquellen mit dem Salzboden vermischen, wachsen ungewöhnliche Salzformationen, die an kleine Türme erinnern. Diese Strukturen sind ein seltenes Zeichen dafür, dass unter der trockenen Oberfläche Wasser zirkuliert.
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