Llullaillaco National Park, Hochgelegenes Naturschutzgebiet in der Region Antofagasta, Chile.
Der Nationalpark Llullaillaco erstreckt sich über 268.670 Hektar zwischen der Cordillera Domeyko und der argentinischen Grenze, von 3.500 m bis zum Gipfel des Vulkans Llullaillaco auf 6.739 m. Die Ostseite ist gebirgig, mit Gipfeln wie dem Cerro Guanaqueros und dem Cerro Aguas Calientes, während der Westen aus hochandinen Pampas besteht, die von Schluchten wie der Quebrada de las Zorritas durchzogen werden, wo die Parkwächterstation liegt.
Prähispanische Hirten und Jäger siedelten an den Wasserläufen des Parks, bauten dort an und weideten Vieh. Später nutzten die Inka die hohen Gipfel als Zeremonialstätten; im Gebiet des Río Frío ist ein Abschnitt der Inkastraße erhalten, dazu fünf archäologische Fundstätten mit Tambos, Lagern und Schutzhütten. Nahe dem Gipfel des Llullaillaco fand man drei mumifizierte Inka-Leichname.
Inkaische Zeremonialpraxis prägte die Höhen des Parks: In der Quebrada de Tocomar und im Río-Frío-Gebiet liegen archäologische Fundstätten, und ein Abschnitt des Inka-Wegs quert die tieferen, flachen Partien bei Río Frío. Fast am Gipfel des Llullaillaco wurden drei durch Kälte mumifizierte Körper der Inka-Kultur gefunden.
Der Zugang zum Park erfordert Genehmigung und Planung, da die Region für unerfahrene Besucher extreme Bedingungen und mögliche Gefahren birgt. Es ist wichtig, sich vor dem Besuch gründlich vorzubereiten und lokale Richtlinien zu beachten.
Fast auf dem Gipfel des Llullaillaco, auf etwa 6700 m, wurden die durch Kälte mumifizierten Körper dreier Inka-Kinder gefunden. In der Quebrada de Tocomar und am Río Frío liegen zudem Tambos, Lager und Unterkünfte des Inka-Wegs.
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