Aracar, Stratovulkan im Nordwesten Argentiniens.
Der Aracar ist ein großer kegelförmiger Stratovulkan in der Provinz Salta im Nordwesten Argentiniens, unmittelbar östlich der chilenischen Grenze. Sein Hauptkrater ist 1 bis 1,5 km breit und mehrere hundert Meter tief und enthält zeitweise kleine, von Schmelzwasser gespeiste Seen; daneben liegt ein flacher Nebenkrater von etwa 100 m Durchmesser. Graue basaltische Lavaströme ziehen vom Gipfel herab und bilden eine sanfte Westflanke sowie deutlich steilere Ost-, Nord- und Südflanken.
Der Vulkan entstand durch drei eruptive Zyklen während des Pliozäns und wurde über dazitischen Lavadomen errichtet mit sichtbaren Lavaströmen an seiner Basis.
Auf dem Gipfel und am Nebenkrater des Aracar liegen Inka-Stätten: ein Steinkreis mit niedrigen Mauern knapp über den Hängen des Hauptkraters und eine terrassenförmige Struktur an den Hängen des Nebenkrater, dazu eine kleinere Terrasse im Nordosten. Um die Steinbauten liegen Holz und Balken. Der Name wird auch Arakar geschrieben.
Der Zugang zum Aracar erfordert sorgfältige Planung aufgrund seiner abgelegenen Lage in hochgelegenem Terrain, wobei die meisten Besucher über Salta oder chilenische Grenzübergänge anreisen.
Die erste dokumentierte Besteigung fand am 1. April 1958 statt, als Jorge Cvitanic und zwei österreichische Bergsteiger trotz extremer Bedingungen erfolgreich den Gipfel erreichten.
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