Chiliques, Schichtvulkan in der Region Antofagasta, Chile
Chiliques ist ein Schichtvulkan in der Nähe von San Pedro de Atacama, der sich auf 5.778 Meter erhebt und an seinem Gipfel ein etwa 500 Meter breites Kratergelande mit zwei Seen beherbergt. Die Gewässer liegen verteilt im nördlichen und östlichen Bereich des Kraterrandes und prägen die Struktur dieses hochgelegenen Ortes.
Die Formation des Vulkans begann mit einem Lavafeld aus Blocklavastrom, das sich nordöstlich des Vulkans ausbreitete. Später folgten Lavaflüsse, die sich über große Entfernungen in die Landschaft hinein ergossen und das Gelande dauerhaft veränderten.
Der Vulkan hat für die Bewohner von Socaire religiöse Bedeutung und wird als Wasserspender verehrt. Bei Feiern wie dem St.-Bartholomäus-Tag nutzen die Menschen den Berg als natürlichen Referenzpunkt in ihrer täglichen Wahrnehmung der Landschaft.
Eine Besteigung erfordert vorherige Höhenakklimatisierung durch mindestens zwei Aufstiege über 4.000 Metern sowie spezialisierte Ausrustung für extreme Höhenlagen. Besucher sollten sich auf anspruchsvolle Bergbedingungen vorbereiten und mit einem erfahrenen Führer arbeiten, um sicher unterwegs zu sein.
Satellitendaten von 2002 zeigten Temperaturunterschiede bis zu 15 Grad Celsius an der Gipfelkraterkante, was auf thermische Aktivität in den Kraterseen hindeutet. Diese Wärmesignaturen deuten darauf hin, dass vulkanische Prozesse in diesem hochgelegenen Ort auch heute noch stattfinden.
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