San Pedro de Atacama, Oasenstadt in der Region Antofagasta, Chile
San Pedro de Atacama ist eine Siedlung im Norden Chiles, deren Häuser aus Lehmziegeln gebaut sind und von karger Hochlandlandschaft umgeben liegen. Die Straßen sind unbefestigt, und niedrige Gebäude reihen sich entlang der wenigen Hauptachsen in dieser trockenen Umgebung.
Die Region war seit Jahrhunderten von den Atacameños bewohnt, bevor sie während des Krieges von 1879 bis 1884 unter chilenische Kontrolle kam. Der Wechsel der Zugehörigkeit veränderte die Grenzverläufe im südamerikanischen Hochland nachhaltig.
Das Archäologische Museum R.P. Gustavo Le Paige zeigt eine Sammlung von Artefakten und Keramiken präkolumbianischer Wüstenkulturen.
Reisende erreichen den Ort über eine Verbindung vom Flughafen in Calama, der etwa eineinhalb Stunden entfernt liegt. Das Klima ist trocken und die Höhenlage kann Anpassung erfordern, daher empfiehlt sich ein langsamer Start nach der Ankunft.
Observatorien in der Umgebung nutzen die geringe Luftfeuchtigkeit und das fast durchweg klare Wetter für Forschung. Die Region gilt als einer der besten Standorte weltweit, um Sterne zu beobachten, da künstliches Licht fehlt.
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