Valle de la Luna, Wüstental in der Atacama-Region, Chile
Valle de la Luna ist eine Bergsenke in der Cordillera de la Sal, wo steinerne Formen aus Millionen Jahren Wind und Temperaturwechsel entstanden sind. Das Tal zeigt eine Vielfalt von Farben, Schichten und Höhlen, die aus verschiedenen Mineralien und Gesteinsarten bestehen.
Die Gegend entstand vor Millionen Jahren durch geologische Prozesse, die das Tal zur Marsähnlichsten Stelle auf der Erde machten. In den 1980ern erkannten Wissenschaftler diesen Ort als idealen Ort für Tests von Marserkundungsfahrzeugen.
Die Atacama-Ureinwohner verrichteten in diesem Tal Zeremonien und verehrten die Salzformationen sowie Höhlen als heilige Orte der Natur. Diese spirituelle Verbindung prägt bis heute, wie Besucher das Tal wahrnehmen und respektieren.
Der Eintritt muss einen Tag vorher reserviert werden, und Besucher sollten ausreichend Wasser mitbringen, besonders in der warmen Jahreszeit. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht und die Landschaft dramatischer aussieht.
Trockengewässer bedecken das Tal mit weißen Salzablagerungen, die aus der Luft Mondkratern ähneln und diesem Ort seinen Namen gaben. Diese weiße Schicht kontrastiert stark mit den roten und orangefarbenen Gesteinsformationen ringsum.
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