Aguas Calientes, Stratovulkan in der Region Antofagasta, Chile
Aguas Calientes ist ein Schichtvulkan in der Region Antofagasta, der sich steil aufbaut und in den oberen Abschnitten durch zähflüssige Lavaströme geprägt ist. Die Hänge erreichen Neigungen, die kletternd besonders spürbar werden, besonders in den höheren Bereichen.
Der Vulkan wurde erstmals dokumentiert erklommen am 27. Oktober 1971 durch drei chilenische Bergsteiger aus dem Club Andino de Chile. Diese Expedition markierte die erste erfolgreiche Besteigung des Gipfels durch anerkannte Kletterer.
Der Berg liegt in der Nähe des Nationalreservats Los Flamencos, wo die lokale Bevölkerung durch traditionelle Praktiken eine tiefe Verbindung zur umgebenden Vulkanlandschaft aufrechterhält.
Der Zugang zum Vulkan erfordert spezialisierte Ausrüstung für große Höhen und Zeit zur Akklimatisierung vor dem Aufstieg. Es ist wichtig, sich vor dem Aufstieg bei der nächstgelegenen CONAF-Stelle zu registrieren.
Der Gipfelkrater enthält einen rotgefärbten See in großer Höhe, in dem spezialisierte Mikroorganismen in den sauren, durch vulkanische Aktivität beeinflussten Gewässern gedeihen. Dieser extreme Lebensraum ist eine der wenigen Stellen, wo Leben unter solch ungewöhnlichen chemischen Bedingungen existiert.
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