Socompa, Schichtvulkan im nördlichen Chile
Socompa ist ein Schichtvulkan in den nördlichen Anden und erhebt sich bis zu etwa 6300 Meter Höhe. Der Berg prägt die Landschaft mit seiner kegelförmigen Form und zeigt an seinem Gipfel aktive Fumarolen und Gasaustritte.
Der Vulkan entstand vor vielen tausend Jahren als Teil der andinen Vulkankette. Vor etwa 7200 Jahren kam es an seinem nordwestlichen Hang zu einem massiven Bergrutsch, der Material über eine große Fläche verteilte.
Die einheimischen Völker der Andenregion pflegen durch ihre traditionellen Überzeugungen und ihr überliefertes Wissen Verbindungen zum Berg.
Die Anreise ist nur mit spezialisierter Bergausrüstung und guter Vorbereitung auf große Höhen möglich, da der Vulkan in einer abgelegenen Region liegt. Besucher sollten eine gute physische Kondition mitbringen und sich ausreichend Zeit für die Akklimatisierung nehmen.
An den Fumarolen des Vulkans leben extremophile Organismen, die in den rauen Bedingungen in Höhen von fast 6000 Metern gedeihen. Diese Lebensformen zeigen, wie sich das Leben an die härtesten Umgebungen der Erde anpasst.
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