Lastarria, Schichtvulkan in der Region Antofagasta, Chile.
Lastarria ist ein Schichtvulkan in den Anden im Norden Chiles, in der Region Antofagasta, nahe der Grenze zu Argentinien. Der Kegel besteht aus übereinander geschichteten Lava- und Ascheablagerungen und erhebt sich auf rund 5.700 Meter über dem Meeresspiegel.
Der Vulkan entstand während des Pleistozäns und wurde im Laufe der Zeit durch wiederholte Ausbrüche geformt. Jede neue Eruption hinterließ frische Gesteinsschichten, die den Kegel in seiner heutigen Form aufgebaut haben.
Die Andengipfel in dieser Region gelten bei lokalen Gemeinschaften als heilige Orte, die sie als Verbindung zwischen Erde und Himmel betrachten. Solche Berge werden in der Andenkultur als lebendige Wesen verehrt, bekannt als Apus.
Das Gebiet liegt in großer Entfernung zu bewohnten Orten und erfordert Erfahrung im Hochgebirge sowie geeignete Ausrüstung für extreme Kälte und Höhenluft. Es empfiehlt sich, die Tour mit einem erfahrenen Bergführer zu planen, da das Gelände anspruchsvoll und die Infrastruktur minimal ist.
Der Vulkan verfügt über ein aktives Hydrothermal-System mit Fumarolen, aus denen Gas bei extrem hohen Temperaturen austritt. Diese Dampfaustrittsöffnungen bilden kleine Kegel und hinterlassen auf dem Gelände deutlich sichtbare Schwefelablagerungen.
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