Nevado San Francisco, Schichtvulkan in den Regionen Atacama und Catamarca, Chile-Argentinien-Grenze
Der Nevado San Francisco ist ein Schichtvulkan an der Grenze zwischen Chile und Argentinien, der sich bis zu 6016 Meter Höhe erhebt. Das Massiv besteht aus mehreren Vulkankegeln und Lavaströmen, die sich über ein großes Gebiet verteilen.
Das Massiv entstand vor Millionen von Jahren durch wiederholte vulkanische Eruptionen in der Andenkette. Bergsteiger Walther Penck erreicherte den Gipfel erstmals 1913 und dokumentierte diese Erstbesteigung, was die Bergsteiger-Erforschung des Hochandes vorantrieb.
Der Gipfel enthält kreisförmige Strukturen aus vorkolonialer Zeit, die auf die Anwesenheit indigener Zivilisationen in diesen Höhenlagen hinweisen.
Besucher müssen sich mehrere Tage an die Höhe akklimatisieren, bevor sie einen Aufstieg versuchen. Die beste Zeit zum Klettern ist der Hochsommer, wenn die Wetterbedingungen am stabilsten sind.
Die östlichen Abhänge zeigen dunkle basaltische Kegel, während die westliche Seite heller gefärbte Lavadomkuppeln aufweist. Dieser Unterschied entstand durch verschiedene Eruptionstypen im Laufe der Vulkangeschichte.
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