Peinado, Stratovulkan in der Provinz Catamarca, Argentinien.
Peinado ist ein Schichtvulkan in der Provinz Catamarca und erhebt sich auf eine Höhe von etwa 5890 Metern. An seinem Gipfel befindet sich ein Kraterdurchmesser von etwa 240 Metern, in dem sich gelegentlich ein vergänglicher See bildet.
Der Peinado begann vor etwa 100.000 Jahren auszubrechen, der letzte Ausbruch liegt rund 36.800 Jahre zurück; künftige Eruptionen sind möglich. Kegel und Lavamantel entstanden aus zwölf Flankenschloten, die hunderte Lavaströme hervorbrachten. Der Bau bedeckt 96,2 Quadratkilometer und hat ein Volumen von etwa 22,4 Kubikkilometern.
Den Namen Peinado trägt auch der nördlich des Vulkans auf 3.820 m gelegene Salzsee Laguna Peinado; gespeist wird er von Grundwasser, Schmelzwasser und Thermalquellen mit bis zu 33,13 °C, die Travertin ablagern. Das Peinado-Vulkanfeld rund um den Kegel umfasst Maare, Schlackenkegel und Tuffringe, die zwischen 600.000 und 150.000 Jahren entstanden.
Der Peinado liegt im Departamento Antofagasta de la Sierra, Provinz Catamarca, etwa 30 km vom Paso San Francisco und nahe der chilenischen Grenze in kaum besiedeltem Gelände. Die Zufahrt erfolgt über schwierige Hochgebirgsstraßen; der Kegel erhebt sich rund 1.630 m über seine Umgebung bis auf 5.890 m, ohne dauerhafte Schneedecke oder Gletscher. Die Laguna Peinado nördlich des Vulkans liegt auf 3.820 m und hat heiße Quellen bis 33 °C.
Der Gipfelkrater des Peinado ist 240 Meter breit und 25 Meter tief und enthält einen zeitweiligen See; dauerhafte Schneedecke oder Gletscher fehlen. Zwölf Flankenschlote, zwei davon von Lava verschüttet, speisten hunderte dunkle und braune Lavaströme, die einen Schuttfächer bilden und den unteren Kegel begraben.
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