Incahuasi, Ruhender Schichtvulkan in den Anden, Provinz Catamarca, Argentinien und Region Atacama, Chile
Der Incahuasi ist ein Stratovulkan an der Grenze zwischen Argentinien und Chile, 6.621 m hoch, aus zwei zusammengewachsenen Kegeln in einer 3,5 km breiten Caldera. Auf der Ostflanke liegt ein 6 mal 4 km großer Lavadom, und der Gipfelkrater von 750 auf 900 m sitzt in einem 2 km breiten Gipfelplateau. Die oberen Hänge sind blass rotbraun mit Schneeflecken; darunter breiten sich runde, ockerfarbene Vorberge aus.
Der Berg entstand durch vulkanische Aktivität über einen Zeitraum von etwa 1,5 Millionen Jahren. Pyruvulkane an der Nordostflanke erzeugten Lavaströme, die das Gelände über große Flächen formten.
Auf dem Gipfel steht der „Asiento del Inca“, ein Steinsitz, dessen Lehne eine in eine Mauer eingelassene Platte und dessen Armlehnen übereinandergelegte Platten sind; er soll dem Inka oder seinem Sohn gedient haben. Die Inka legten hier Siedlungen an, um ihr militärisches und Verwaltungszentrum während der Reichsausdehnung zu sichern.
Die Region ist trocken und erhält nur begrenzte Niederschläge, hauptsächlich als Schnee während der Wintermonate. Besucher sollten auf extreme Höhenbedingungen und raue Wetterverhältnisse vorbereitet sein.
Der Gipfelkrater misst 750 auf 900 Meter und liegt in einem rund 2 Kilometer breiten Gipfelplateau; der höchste Punkt befindet sich an seinem Nordostrand. Am Osthang liegt ein weiterer bogenförmiger Krater mit einem Lavadom.
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