Cerro Solo, Schichtvulkan an der argentinisch-chilenischen Grenze, Catamarca
Cerro Solo ist ein Schichtvulkan in den Anden an der Grenze zwischen Chile und Argentinien, etwa 6.215 Meter hoch. Die stark verwitterten Hänge zeigen eine typische Vulkanstruktur mit Gesteinsablagerungen aus früheren Eruptionen.
Der Cerro Solo wurde am 21. Februar 1950 von Luis Alvarado, Jorge Balastino sowie Carlos und Oscar Alvarez aus Chile erstbestiegen. Die spanische Wikipedia nennt 1949 als Jahr der Erstbesteigung. Der Vulkan ist ein erloschener Stratovulkan, verborgen zwischen Ojos del Salado und Tres Cruces.
Das Gebiet um den Cerro Solo gehört zum Ramsar-Gebiet der Hochanden-Seen und Puna von Catamarca, das natürliche Bergökosysteme schützt.
Der Cerro Solo liegt westlich des Ojos del Salado, verborgen zwischen diesem und dem Nevado Tres Cruces; die Anmarschwege führen daher durch abgelegenes Hochgebirgsgelände, sowohl auf chilenischer als auch auf argentinischer Seite. Die beste Zeit zum Besteigen ist September bis April. Vor dem Versuch des 6.215 Meter hohen Gipfels ist eine Akklimatisierung einzuplanen.
Der Cerro Solo ist ein relativ unbekannter Bergstock, der zwischen den Gipfeln Ojos del Salado und Tres Cruces verborgen liegt. Er besteht aus neun Eruptionszentren und ist mit hellen rhyodazitischen Pyroklastischen Fließablagerungen bedeckt.
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