Fortaleza de Santa Teresa, Koloniale Militäranlage im Departamento Rocha, Uruguay
Die Festung Santa Teresa ist eine portugiesisch-spanische Befestigung an der Atlantikküste Uruguays mit fünf Bastionen und massiven Granitmauern. Das Bauwerk sitzt auf einem felsigen Hügel und bildet heute ein Museum mit Waffensammlungen, einer Kapelle und verschiedenen Ausstellungsbereichen.
Portugiesische Arbeiter begannen die Festung 1762 zu errichten, doch spanische Streitkräfte übernahmen das unvollendete Projekt und stellten es 1793 fertig. Sie sollte die südliche Grenze gegen Angriffe schützen und wurde zu einem wichtigen militärischen Außenposten in der Region.
Der Name der Festung erinnert an die heilige Teresa und bezieht sich auf die spirituelle Bedeutung, die der Ort für die Kolonisten hatte. Besucher können heute noch die kleine Kapelle sehen, die zeigt, wie Religion und Militär eng miteinander verbunden waren.
Die Festung liegt südlich von Chuy und ist mit dem Auto erreichbar, wobei die Wege rund um die Anlage zu Fuß erkundet werden. Der Ort kann an warmen Tagen sehr sonnig sein, also sollte man Schatten und Wasser nicht vergessen.
Der Friedhof der Festung bewahrt die Gräber von Guaraní-Anführern, Soldaten und lokalen Bewohnern aus der Zeit um 1800. Diese Begräbnisstätte zeigt, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen in diesem militärischen Ort zusammenleben und sterben mussten.
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