Santa Teresa, Nationalpark im Departamento Rocha, Uruguay.
Santa Teresa ist ein Nationalpark an der uruguayischen Atlantikküste, der sich über ausgedehnte Küstengegenden mit Wäldern, Dünen und breiten Sandstränden erstreckt. Das Gelände beherbergt auch ein ehemaliges Militärfort mit zugehörigen Bauwerken sowie Gärten und Aquarien für Besucher.
Die Portugiesen errichteten die Fortaleza de Santa Teresa 1762 als Militärbefestigung, die bis heute Kanonen, Tunnel und eine Kapelle bewahrt. Diese Festungsanlage wurde später in den Nationalpark integriert und dient heute als historisches Zeugnis der kolonialen Vergangenheit der Region.
Das 1939 errichtete Gewächshaus zeigt tropische Flora aus fünf Kontinenten sowie ein kleines Aquarium mit Koi-Karpfen und Wassergärten.
Der Park hat mehrere Strandabschnitte, die über unterschiedliche Wege erreichbar sind und verschiedene Oberflächenbeschaffenheiten bieten. Besucher sollten je nach Saison mit unterschiedlichen Bedingungen rechnen, besonders an den küstennahen Bereichen.
Das Gelände umfasst einen zwei Kilometer langen Notlandekorridor entlang einer Straße, wo Flugzeuge bei Bedarf landen können. Diese Infrastruktur ist in Uruguay selten und zeigt die multilinguale Nutzung dieses Küstengebiets.
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