Jaguarão, Grenzgemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Jaguarão ist eine Grenzstadt in Rio Grande do Sul, die den nördlichen Ufer des Flusses säumt, der Brasilien von Uruguay trennt. Das Stadtgebiet erstreckt sich über flaches bis sanft hügeliges Land mit einer Mischung aus kolonialzeitlichen und modernen Gebäuden.
Die Stadt entstand um 1800 als militärischer Außenposten zum Schutz des brasilianischen Territoriums. Sie spielte eine wichtige Rolle während lokaler Konflikte im 19. Jahrhundert und wurde zu einem Zentrum der südlichen Region.
Die Altstadt zeigt Baustile aus zwei Ländern, da Architekten aus Brasilien und Uruguay hier ihre Spuren hinterlassen haben. Besucher sehen diesen Mix in den Fassaden und Grundrissen der älteren Häuser in fast jedem Block.
Der beste Weg, die Stadt zu erkunden, besteht darin, den Fluss und die Brücke zu nutzen, um beide Seiten der Grenze zu sehen. Besucher sollten sich bequeme Schuhe anziehen, da die meisten interessanten Orte zu Fuß erreichbar sind.
Das Geld beider Länder wird in lokalen Geschäften gleichermaßen akzeptiert, was zeigt, wie eng die wirtschaftlichen Beziehungen hier sind. Diese Praxis hat sich entwickelt, weil Menschen täglich zwischen beiden Seiten pendeln und handeln.
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