Río Bermejo, Westlicher Nebenfluss des Paraguay-Flusses in Südamerika.
Bermejo ist ein Fluss in Südamerika, der 1046 Kilometer von Tarija in Bolivien durch Argentinien fließt und nahe der Stadt Pilar in den Paraguay mündet. Das Wasser trägt rötlichen Schlamm mit sich, der den Ufern entlang seiner Strecke eine warme Farbe verleiht und das Land entlang der Ufer fruchtbar macht.
Die ersten Expeditionen entlang des Flusses fanden 1778 statt und eröffneten Wege für kleine Boote auf einer Strecke von etwa 250 Kilometern. Damals nutzten Händler und Reisende diese Route, wenn der Wasserstand es erlaubte.
Einheimische Gemeinden entlang des Flusslaufs nennen ihn in ihrer Sprache anders als auf den Landkarten: Wichí-Sprecher sagen Teuco, Guaraní-Sprecher sagen Ypitá. Diese verschiedenen Namen zeigen, wie die Menschen am Wasser ihren eigenen Bezug zur Landschaft bewahren.
Die Strömung bringt viel feinen Sand und Lehm mit sich, was die Nutzung durch größere Schiffe schwierig macht. Das Wasser wechselt je nach Jahreszeit seine Höhe, daher ist die Planung von Bootsfahrten vom Zeitpunkt abhängig.
Nahe dem Wendekreis des Steinbocks teilt sich der Fluss in zwei Arme: den Bermejito, der nur zeitweise Wasser führt, und den Teuco, der weiter nach Süden läuft. Diese Teilung verändert die Landschaft und lässt zwei verschiedene Lebensräume entstehen.
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