Serafina Corrêa, Gemeindebezirk in Rio Grande do Sul, Brasilien
Serafina Corrêa ist ein Verwaltungsbezirk im südlichen Bundesstaat Rio Grande do Sul und erstreckt sich über eine Fläche von 163 Quadratkilometern auf einer Höhe von 590 Metern. Die Stadt beherbergt etwa 17.500 Einwohner und bildet das Zentrum einer Region, die von italienischer Einwanderung geprägt ist.
Der Ort entstand in den 1960er Jahren aus italienischen Siedlungen, die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der nordöstlichen Region von Rio Grande do Sul bildeten. Diese Gründung formalisierte eine bereits bestehende Gemeinschaft, die durch Generationen von Familien mit italienischen Wurzeln aufgebaut worden war.
Serafina Corrêa trägt den Titel der Nationalen Hauptstadt des Talianischen und bewahrt damit den Dialekt und die Bräuche, die italienische Siedler am Ende des 19. Jahrhunderts in den Süden Brasiliens brachten. Diese Sprache und Traditionen sind noch heute lebendig in den täglichen Gesprächen und Festen der Menschen vor Ort.
Die Stadtverwaltung befindet sich in der Avenida 25 de Julho, wo Einwohner Dienstleistungen und Verwaltungsvorgänge durchführen können. Besucher finden in dieser zentralen Zone alle wichtigen öffentlichen Einrichtungen und Anlaufstellen für lokale Informationen.
Die Via Genova beherbergt Nachbauten italienischer historischer Gebäude, darunter das Castello Inferiore di Marostica und das Casa di Romeo, die das Erbe der Stadt widerspiegeln. Diese Rekonstruktionen ermöglichen es Besuchern, ein Stück italienische Architektur zu erkunden, ohne weit zu reisen.
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