Marau, Verwaltungsbezirk in Rio Grande do Sul, Brasilien
Marau ist eine Gemeinde im Bundesstaat Rio Grande do Sul mit einer Flache von etwa 650 Quadratkilometern. Das Gebiet wird von der Mortandade-Flusslandschaft durchzogen und umfasst Siedlungen mit landwirtschaftlichen und handwerklichen Aktivitaten.
Das Gebiet wurde im neunzehnten Jahrhundert durch italienische Einwanderer besiedelt, die sich dort niederliessen und Gemeinschaften grundeten. Diese Siedlungswelle pragte die Entwicklung des heutigen Verwaltungsgebiets nachhaltig.
Der Verwaltungsbezirk trägt den Namen des Kaziken Marau, eines indigenen Anführers, der an territorialen Kämpfen zur Verteidigung indigener Länder teilnahm.
Das Gebiet ist leicht erreichbar und verfugt uber landliche Wege sowie einfache Infrastruktur zur Unterstutzung von Besuchern. Die beste Zeit zum Erkunden ist wahrend der trockeneren Monate, wenn die Wege leicht begehbar sind.
Der Mortandade-Fluss im Gemeindegebiet verdankt seinen Namen einem bedeutsamen Konflikt aus fruheren Zeiten. Dieser Gewassername erinnert Besucher an die tumultuose Geschichte der Region.
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