Nationalpark Ñacunday, Nationalpark im Departement Alto Paraná, Paraguay
Der Nationalpark Nacunday ist ein Schutzgebiet im Departement Alto Paraná im Osten Paraguays, nahe der Stadt Ñacunday. Der Park besteht aus dichtem Wald, der am Ufer des Alto Paraná-Flusses wächst, und wird von mehreren Wasserfällen durchzogen.
Das Gebiet stand seit 1975 unter dem Namen Bosque Protector Ñacunday unter Schutz und wurde 1993 zum Nationalpark ernannt. Der Status als offiziell anerkanntes Schutzgebiet wurde schließlich 2015 bestätigt.
Im Park leben Mbya-Guaraní-Gemeinschaften, die seit Generationen eine enge Beziehung zu diesem Wald pflegen. Ihr Wissen über die lokale Flora und Fauna ist Teil des täglichen Lebens rund um das Schutzgebiet.
Der Park ist täglich von früh morgens bis zum Nachmittag geöffnet, und es empfiehlt sich, früh zu kommen, um genügend Zeit zu haben. Einige Wege, besonders in der Regenzeit, können schlecht befahrbar sein, weshalb ein geländegängiges Fahrzeug von Vorteil ist.
Neben dem Salto Ñacunday gibt es im Park mehrere kleinere Wasserfälle mit Namen wie Kañy, Imperial und Torocua'i, die von vielen Besuchern kaum beachtet werden. Wer abseits des Hauptweges wandert, entdeckt diese stillen Orte oft ganz für sich allein.
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