Paraguay, Land in Zentralsüdamerika
Paraguay ist eine Nation ohne Meereszugang im zentralen Südamerika, eingefasst zwischen Brasilien, Argentinien und Bolivien. Das Gebiet gliedert sich in die bewaldeten Hügel und fruchtbaren Ebenen östlich des Río Paraguay und die trockenen Chaco-Ebenen im Westen.
Die Republik entstand 1811 nach der Loslösung von der spanischen Krone und entwickelte eine eigenständige Politik unter verschiedenen Regierungen. Der verheerende Krieg der Dreifachen Allianz zwischen 1864 und 1870 veränderte das Land tiefgreifend und prägte seine weitere Entwicklung bis ins 20. Jahrhundert.
Das Land nutzt Guaraní neben Spanisch im täglichen Leben, und man hört beide Sprachen auf den Märkten und in den Straßen. Diese zweisprachige Praxis spiegelt die indigene Identität wider, die sich in der Musik, der traditionellen Harfe und den Festen zeigt.
Reisende erreichen das Gebiet über den internationalen Flughafen nahe Asunción oder über Landverbindungen aus den angrenzenden Ländern. Das subtropische Klima erfordert Mückenschutz, insbesondere von Oktober bis März, wenn Regenfälle häufiger werden.
Der Wasserkraftstaudamm Itaipú an der brasilianischen Grenze zählt zu den größten Anlagen dieser Art weltweit und deckt den Großteil des Strombedarfs ab. Der Verkauf überschüssiger Energie an Brasilien trägt wesentlich zu den Staatseinnahmen bei.
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