La Santísima Trinidad del Paraná, Jesuitenmission in Trinidad, Paraguay.
Die steinernen Überreste erstrecken sich über 12 Hektar und umfassen einen zentralen Platz, eine Kirche mit Glockenturm, Werkstätten für verschiedene Handwerke und Wohnviertel, die um einen rechteckigen Grundriss angeordnet sind.
Die Anlage wurde 1706 als jesuitische Reduktion gegründet und entwickelte sich zu einer der größten Missionen in der Region, bis spanische Behörden 1768 den Jesuitenorden aus ihren Kolonien vertrieben.
Die architektonische Gestaltung verbindet europäische Barockformen mit indigener Guaraní-Handwerkskunst durch aufwendige Steinschnitzereien und bauliche Techniken, die eine gemeinsame künstlerische Tradition schufen.
Der archäologische Komplex ist täglich über die Straße PY06 erreichbar, wobei Führungen die Bedeutung jeder Struktur erklären und Informationstafeln Einzelheiten zu den verschiedenen Gebäuden und ihrer Nutzung bieten.
Abendliche Ton- und Lichtvorführungen erhellen die Ruinen und erzählen durch multimediale Präsentationen vom Alltag der ehemaligen Bewohner, wobei Projektionen historische Szenen auf die alten Mauern werfen.
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